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Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil (l.) und Dr. Gerhard Holtmeier,
Vorsitzender erdgas mobil e.V. (r.), präsentieren auf der IAA 2009 ihre Bio-Erdgas-Kuh,
die für den grünen und klimafreundlichen Kraftstoff wirbt.
(Foto: erdgas mobil)

IAA 2009: Bio-Erdgas für den Klimaschutz

Mit einem neuen visuellen und konzeptionellen Auftritt präsentiert sich Erdgas als Kraftstoff auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt und setzt mit Fokus auf das Thema Bio-Erdgas einen Kontrapunkt zur gegenwärtigen Diskussion um Elektromobilität.

Das neue, frische Logo mit dem einheitlich verwendeten „Erdgas-Blatt“ und die grüne Farbgebung machen die ökologische Positionierung deutlich und heben den klimafreundlichen Aspekt des Kraftstoffes hervor. Auf einer Standfläche von knapp 700 Quadratmeter präsentiert die Initiative erdgas mobil Erdgas und Bio-Erdgas als CO2-schonende Kraftstoffalternativen, die durch geringe Feinstaub- und Stickoxidemissionen bereits heute die Abgasnormen erfüllen, die erst 2014 zum Tragen kommen. „Wir haben bei dem regenerativen Bio-Erdgas einen besonderen Vorteil gegenüber anderen Biokraftstoffen, da wir insbesondere auch organische Abfälle zur Energiegewinnung nutzen. Die Klimabilanz dieses Zukunftskraftstoffs ist damit so gut, dass jeder gefahrene Kilometer mit Bio-Erdgas gut für das Klima ist. Hier kann kein anderes Antriebskonzept mithalten“, erklärt Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer von erdgas mobil. Durch den Einsatz von organischen Abfällen entsteht ein Kraftstoff, der nicht nur klimaneutral, sondern in seiner CO2-Bilanz sogar positiv ist, da das eigentlich klimaschädliche Methan nicht in die Atmosphäre entweicht, sondern sauber im Erdgasmotor verbrannt wird. An zwölf Prozent der insgesamt 850 Tankstellen in Deutschland wird mittlerweile Bio-Erdgas beigemischt, bis 2020 plant die Gaswirtschaft eine Erhöhung der Beimischung auf insgesamt 20 Prozent und begibt sich damit auf den Weg zu nachhaltiger, klimafreundlicher Mobilität.

Besucher der IAA finden den erdgas mobil-Messestand auf der großen Freifläche zwischen den Hallen zwei und vier, der sogenannten Agora, Standnummer F318.